Zur Person

Mein Weg zurück zu mir selbst begann 2007 (2006) mit einem Watsu-Seminar.
Vermutlich in meinen Schutzschichten „aufgeweicht“ durch mehrere Sessions im körperwarmen Wasser – in denen ich eine lang entbehrte Sicherheit und Geborgenheit erfuhr – und auch durch einige Zweiergespräche an Land – mit denen ich zum ersten Mal ganz bewusst meine Wahrnehmung auf mein Innerstes richtete/gerichtet habe – hörte ich nach drei Tagen im Abschlusskreis ein indisches Mantra, von einem Kind gesungen. Ich kenne heute noch (seinen) Text und Melodie. Was in dem Moment mit mir geschah, habe ich 24 Jahre zuvor noch nie erlebt: ich brach in Tränen aus und weinte in den Armen einer teilnehmenden Frau, die ‚zufällig‘ Trauerbegleiterin war, mehr als eine Stunde lang. Eine Welle nach der anderen erfasste und schüttelte mich. Und das Verrückte war: ich wusste überhaupt nicht warum. Dadurch war der Damm (oder der Bann?) gebrochen und meine Reise begann.

Im Anschluss an dieses Watsu-Seminar begann ich eine Suche, nach vielen kleinen Einzelteilen – oft miniminiklein – mit denen ich das Loch in meinem Inneren langsam, sehr langsam, aber beständig und hartnäckig wie bei einem 10.000er Puzzle wieder zusammensetzte. Und ich begegnete auf meinem Weg vielen verschiedenen Menschen, die auch auf der Suche nach Heilung und/oder Entwicklung waren, und durch deren liebevolle Präsenz im Zuhören und Dasein und Impulse ich wachsen konnte.

Großer tiefer Schmerz, Resignation, Ohnmacht, Erschöpfung, Verzweiflung, kurze Hoffnungsmomente gefolgt von langen hoffnungslosen Phasen, ausgiebiges Tappen im Dunkeln und viele Warum-Fragen haben meine letzten 15 Jahre aus Selbsterfahrungsseminaren, Workshops, Therapieerfahrungen und Selbststudium begleitet.

Was ich heute immer mehr erahne ist, dass so so viele Menschen Heilung so sehr brauchen, und dass diese Heilung wie eine zarte Pflanze bestimmte Zutaten braucht, um geschehen und wachsen zu können.

So war und ist es zumindest bei mir.
Ohne diese ‚magischen‘ Zutaten, die erst im Laufe von 15 Jahren immer mehr in mein Leben kamen, hätte ich keine Chance gehabt. Hier eine Kostprobe davon:

der Akt des echten/puren Fühlens von Gefühlen
innere Prozesse machen
eine innere Reise machen
dabei meiner inneren Wahrheit folgen
innehalten
Stille und Nicht-Wissen zulassen
hinspüren
liebevolle Präsenz
begleitet werden
bezeugt werden
einen gehaltenen, urteilsfreien Raum zur Verfügung haben
berührt werden
echte Verbindung/echter Kontakt
Vertrauen
keine Ratschläge bekommen, es selbst am besten wissen dürfen
innerlich aufräumen.

Heilung, Entwicklung, Innere Wahrheit, Achtsamkeit, Bewusstsein, innere/emotionale/psychische Prozesse, Begleiten, liebevolle Präsenz, Bezeugen, Raum halten, Verbindung, Kontakt, Berühren, Tiefe, Nicht-Wissen, Vertrauen, Innehalten, Hinspüren, Gefühle, Fühlen, innerlich Aufräumen.